Aktuelles aus der Bonifatiusschule Hannover

Nothilfe für Loma Alta - erster Zwischenstandsbericht

In dieser Woche erreichte uns eine erste Information über die Nothilfe in Bolivien. In der Gemeinde Santa Rosa de la Sara, zu der ja auch Loma Alta gehört, gibt es eine Organisation, die vorrangig und ganzjährig ältere Menschen mit Essen versorgt. In der Coronakrise werden nun noch viel mehr und unter Quarantäne stehende Menschen mit Essen versorgt. Hierhin hat Schwester Graciela 500 € von den von uns zur Verfügung gestellten Geldern weitergegeben. Fotos und ein kleines Video dokumentieren die Verteilung vor Ort.

Wir konnten aktuell zusammen mit der Ludwig-Windthorst-Schule schon ca. 6000 € für Loma Alta sammeln. Und die Sammlung geht weiter – Corona ja leider auch.

Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!!
 



Mitte des Monats April erreichte uns ein Hilferuf aus unserer Partnerschule in Loma Alta. Auch dort ist das Coronavirus „aufgetaucht“ und legt das öffentliche Leben zunehmend lahm. Die Kommunen sind voneinander abgeriegelt und es gibt kaum noch Verdienstmöglichkeiten. Manche Familien hungern.

Der Bürgermeister und weitere politisch Verantwortliche der Gemeinde Santa Rosa, zu der Loma Alta gehört, haben sich an Schwester Graciela, die ja der „Motor“ unserer Schulpartnerschaft in Bolivien ist, gewandt. Sie haben bei Schwester Graciela ganz konkret darum gebeten, dass sie in der Bonifatiusschule und in der Ludwig Windthorst Schule, die ja die Partnerschaft ebenfalls unterstützt, um Hilfe bittet. So sollen besonders bedürftige Familien unterstützt werden. Staatliche Hilfen gibt es nicht oder nur in äußerst geringem Umfang.

Wir haben dann schnell entschieden, dass Schwester Graciela erst einmal Nothilfe leisten kann mit den Geldern, die wir vor einiger Zeit nach Loma Alta geschickt haben. Davon konnten inzwischen 156 Familien versorgt werden. Der Gemeinderat von Santa Rosa dankt der Bonifatiusschule für die Spende in einem Brief, den Sie hier im Original sehen können. In dem Brief erklären sie, dass das Geld (3000 €) 156 Familien mit je 5 Kilo Reis, 5 Kilo Mehl, 5 Kilo Zucker, 5 Litern Öl und Kakao zugutekommt. Sicherlich reicht diese Hilfe bei Weitem und auf längere Sicht gesehen nicht aus.

Allerdings ist ja das Geld, das wir in diesem Jahr nach Loma Alta geschickt haben, für den Schulbetrieb, für einen Herd für das Internat und auch für die Kinder im Internat, deren Eltern die Essensgelder nicht zahlen können, vorgesehen gewesen. Hier hatten wir ja auch im letzten Jahr eine tolle Spendenaktion und eine „Partnerkinderaktion“ in den Klassen.

So bemühen wir uns zurzeit, die für die Nothilfe verwendeten Gelder zu „ersetzen“ und auch noch mehr Hilfe leisten zu können. Der Förderverein hat seine Mitglieder zwischenzeitlich zu Spenden aufgerufen (s. anliegendes Schreiben). Wir haben im Kollegium, in der Boliviengruppe und bei Personen, die sich unserer Loma Alta Partnerschaft verbunden fühlen, auch schon um Spenden geworben. Auch die Ludwig Windthorst Schule hat sich schon beteiligt. So waren Ende April schon mehr als 4000 € an Spenden zusammengekommen. Das ist ganz toll! Herzlichen Dank dafür!!! Besonders danken wir Frida und Rudi, ehemalige Bonikinder, die durch ihre Maskennähaktion schon 800 € für die Menschen in Bolivien erarbeitet konnten.

Natürlich bitten wir weiter um Spenden, denn die Pandemie steht auch in Bolivien erst am Anfang. Wenn Sie die Nothilfe für Loma Alta unterstützen können, bitten wir um eine Spende auf das Konto des Fördervereins mit dem Stichwort „Loma Alta Coronahilfe“.

Hier noch einmal die Kontodaten des Fördervereins:

IBAN: DE61 2505 0180 0000 1907 72
BIC-/SWIFT-CODE: SPKHDE2HXXX

 

Herzlichen Dank! Wir werden vom Fortgang der Spendenaktion natürlich berichten.

 

F. Teske, 29.04.2020