Kooperationen der Bonifatiusschule Hannover

In der Bonifatiusschule ist es langjährige Praxis, mit vielen außerschulischen Partnern zusammenzuarbeiten.

Kirchengemeinden

Als katholische Grundschule pflegen wir Kontakte zu den Pfarrgemeinden, aus denen unsere Schülerinnen und Schüler kommen. In den Kirchengemeinden finden die Schülerinnen und Schüler ein „praktisches Erprobungsfeld“ für die in Elternhaus und Schule grundgelegte religiöse Erziehung. Kontakte zu den Gemeinden St. Joseph, St. Maria, St. Heinrich und Heilig Geist beziehen sich viele Feste und Feiern im Jahreskreis. Schwerpunktmäßig arbeiten wir mit Pfarrgemeinde St. Joseph zusammen, in deren Pfarrgebiet unsere Schule liegt. Hier finden in der Regel auch unsere Schulgottesdienste statt. Eine Schwester der Congregatio Jesu steht uns für Klassenwortgottesdienste in den Jahrgängen 1 und 2 zur Seite.

Schulen

Die katholischen Schulen in der Region Hannover haben sich in einem Schulverbund zusammengeschlossen. Hier arbeiten zuerst die vier katholischen Grundschulen in der Landeshauptstadt Hannover und die katholische Grundschule aus Lehrte auf ihrer Ebene zusammen. Zielrichtung ist zum einen die Vertretung der Anliegen der Schulen gegenüber dem Schulträger und der Kirche, zum anderen die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten für Kinder dieser Schulen.

In der Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen ist die Gestaltung des Übergangs in die 5. Klasse ein wichtiges Arbeitsfeld. Viele Schülerinnen und Schüler aus den katholischen Grundschulen besuchen ab Klasse 5 die katholische Oberschule Ludwig–Windthorst–Schule oder das St. Ursula-Gymnasium. Möglichst hohe Übereinstimmungen bei den Lerninhalten können den Kindern den Einstieg in weiterführende Schulen erleichtern. Darüber hinaus gibt es festgesetzte Besuchstermine für die Schülerinnen und Schüler, Informationsveranstaltungen von Schulleitungen und Lehrkräften, gemeinsame Dienstbesprechungen sowie Besuche von Schülerinnen und Schülern der höheren Klassen in unseren 4. Klassen.

Eine Reihe von Schülerinnen und Schülern besucht nach der vierten Klasse eine Schule in ihrem Stadtteil. So, wie wir bei der Einschulung Kontakt mit den abgebenden Regelgrundschulen und Kindertagesstätten suchen, sind im Hinblick auf den Übergang nach Klasse 5 auch diese Schulen in den Blick zu nehmen. Hierbei spielen sowohl schriftliche Informationen eine Rolle als auch die Ermöglichung von Besuchen in diesen Schulen.

Kindertagesstätten und Horte

Im Hinblick auf die Einschulung der Kinder halten wir Kontakt zu den abgebenden Kindertagesstätten. So gibt es Besuche in der Schule und Einladungen zu schulischen Feiern. Nach der Einschulung bleibt vor allem in Hinblick auf Kinder, die die Horte dieser Einrichtungen besuchen, die Schaffung einer andauernden Gesprächsebene nötig.

Bildungseinrichtungen

Kontakte zu anderen Bildungseinrichtungen der Pfarrgemeinden oder der katholischen Kirche können für den unterrichtlichen Alltag hilfreich sein. Als Beispiel zu nennen wären hier die Gestaltung eines Projektes „Gesunde Ernährung” oder eines Elternseminars „Starke Eltern – starke Kinder“ durch die Katholische Familienbildungsstätte, die Bereitstellung von Medien und Materialien durch die Medienstelle der katholischen Kirche oder die Aus- und Fortbildung unserer pädagogischen Mitarbeiterinnen durch die katholische Erwachsenenbildung.

Weitere Kontakte

Seit vielen Jahren werden Arbeitsgemeinschaften in unserer Schule im Rahmen von Kooperationsverträgen mit Sportvereinen durchgeführt. Diese Vereine – und damit das sportliche Angebot – wechseln von Zeit zu Zeit.

Viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule werden durch vom Verein MENTOR - Die Leselernhelfer Hannover e.V. bereitgestellte Lesementorinnen und Lesementoren betreut.

Im Rahmen des Projektes „Balu und du“ des Caritasverbandes und des Diakonischen Werkes werden Kinder unserer Schule außerschulisch betreut.

Jährlich finden in unseren Klassen Gewaltpräventionseinheiten statt, die von einer Trainerin der „Leine-Lotsen“ des Diakonischen Werkes angeboten werden.

Kontakte im Stadtteil

Im Stadtteil List unterhalten wir besonders zum Freizeitheim Lister Turm gute Kontakte. So nutzen wir die Angebote des Freizeitheims – vor allem im Bereich des „Kultur-Abos“ für Schülerinnen und Schüler.

Da unsere Kinder alle in einem städtischen Umfeld aufwachsen, nutzen wir auch immer wieder die Angebote des Freizeitheims zum Thema „Natur“. So können den Kindern z. B. im Rahmen des Natur-Erlebnis-Pfads in der Eilenriede und im Projekt „Kinderwald“ wichtige und unmittelbare Erlebnisse und Erfahrungen vermittelt werden.